Entsafter vs. Slow Juicer

Entsafter vs. Slow Juicer

Mit Küchengeräten wie Entsaftern und Slow Juicern können Sie schnell und einfach köstliche, selbstgemachte Säfte zubereiten. Sie müssen Obst und Gemüse kaum vorschneiden, bevor Sie sie in die Geräte geben – die Geräte erledigen den Rest, und schon haben Sie frischen Saft. Doch wie funktionieren die einzelnen Geräte, welches Obst und Gemüse eignet sich am besten zum Entsaften, und welches Gerät passt am besten zu Ihren Bedürfnissen? Lesen Sie hier mehr über die Unterschiede zwischen einem Entsafter und einem Slow Juicer. Entsafter Entsafter arbeiten durch Zentrifugieren des Rohmaterials mit etwa 5.000 bis 10.000 Umdrehungen pro Minute. Dadurch wird der Saft aus Obst und Gemüse herausgeschleudert. Sie arbeiten mit deutlich mehr Umdrehungen pro Minute als ein Slow Juicer und sind daher oft schneller beim Entsaften. Die hohen Drehzahlen können jedoch zu Schaumbildung auf dem Saft führen. Entsafter sind im Allgemeinen sehr benutzerfreundlich, da sie oft einfach aufzubauen und zu reinigen sind. Die meisten Entsafter haben ein großes Einfüllrohr. Der Entsafter verfügt über einen Einfüllstutzen, durch den ganze Früchte, wie zum Beispiel ein ganzer Apfel, eingefüllt werden können. Das spart Zeit in der Küche, da man die Früchte nicht erst in kleinere Stücke schneiden muss, und macht die Saftzubereitung selbst an einem stressigen Tag einfach und unkompliziert. Vorteile:
  • Verwandelt Obst und Gemüse schnell in Saft
  • Die Früchte und das Gemüse werden zentrifugiert, um den Saft zu gewinnen.
  • Hohe Benutzerfreundlichkeit
  • Einfache Einrichtung und Reinigung
  • Kann große, grobe Rohstoffe verarbeiten
  • Keine oder nur minimale Schneidarbeiten
Slow Juicer Slow Juicer pressen den Saft langsamer aus dem Obst und Gemüse und arbeiten typischerweise mit 30–60 Umdrehungen pro Minute. Dies geschieht in der Regel durch das Pressen der Früchte durch eine oder zwei Schnecken, ähnlich wie bei Fleischwölfen. So wird der gesamte Saft schonend aus dem Fruchtfleisch gewonnen, und der Saft behält mehr Vitamine und Antioxidantien. Daher eignen sich Slow Juicer besonders gut für die Saftgewinnung aus saftarmem Gemüse wie Spinat, Kohl usw. Im Vergleich zu einem Entsafter ist der Vorgang jedoch oft langsamer, und die Früchte müssen häufig vor dem Einfüllen in den Slow Juicer in kleinere Stücke geschnitten werden. Dafür erhält man einen viel gleichmäßigeren, homogenen Saft, der sich nicht trennt und keine Schaumbildung aufweist, und der reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist. Außerdem staubt ein Slow Juicer in der Regel weniger als ein Entsafter. Vorteile:
  • Den Saft langsam aus den Zutaten pressen.
  • Die Früchte werden durch eine oder zwei Förderschnecken zerdrückt, wobei der Saft extrahiert wird.
  • Hohe Saftqualität
  • Gleichmäßiger, homogener Saft ohne Schaum
  • Saft reich an Vitaminen und Antioxidantien
  • Slow Juicer können verschiedene Rohstoffe verarbeiten, zum Beispiel Mandeln und Blattgemüse.
  • Ruhig
Zusammenfassung Es gibt große Unterschiede zwischen Entsaftern und Slow Juicern. Beide Geräte haben ihre Vor- und Nachteile. Jedes Gerät ist gut, daher sollten Sie Ihr Gerät entsprechend Ihren Bedürfnissen und Prioritäten bei der Saftzubereitung auswählen. Ein Entsafter ist ideal für alle, die einen vollen Terminkalender haben und jeden Morgen schnell einen Saft genießen möchten, ohne viel Aufwand mit Schneiden und Reinigen. Ein Slow Juicer ist perfekt für alle, die viel Zeit zum Entsaften haben und an gutem, gleichmäßigem Saft mit vielen Vitaminen und Mineralien interessiert sind. Viel Spaß und alles Gute!