Der Kalender sagt Herbst, und Winter und Weihnachten rücken immer näher. Draußen ist es kalt und dunkel, also drehen wir die Heizung auf. Aber wie viel können wir uns angesichts steigender Energiepreise wirklich leisten? Wir haben ein paar gute Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Energiekosten sparen und sich so auch etwas mehr Weihnachtsstimmung und -beleuchtung leisten können.
1. Lichterketten statt Lampen einschalten.
Es mag im ersten Moment verrückt klingen, Lampen durch Lichterketten zu ersetzen. Aber wussten Sie, dass eine Lichterkette mit vielen kleinen LED-Birnen oft genauso viel oder sogar weniger Strom verbraucht als eine einzelne LED-Birne in einer Deckenlampe? Ihre Glühbirnen verbrauchen in der Regel nur 5–7 Watt, vorausgesetzt, Sie haben bereits auf LED-Birnen umgestellt. Falls nicht, sollten Sie dies umgehend tun, denn herkömmliche Glühbirnen oder Halogenlampen verbrauchen oft bis zu 60–100 Watt.
Nachfolgend finden Sie unsere Preisbeispiele und wie wenige Watt relativ große Lichterketten tatsächlich verbrauchen.
| LED-Leuchten (Anzahl) | Watt | Preis pro Tag | Preis pro Monat |
| 40 Stück. | 2.4 | 0,09 DKK | 2,59 DKK |
| 80-240 Stück. | 3.6 | 0,13 DKK | 3,89 DKK |
| 360-480 Stück. | 6 | 0,22 DKK | 6,48 DKK |
| 720 Stück. | 7.2 | 0,26 DKK | 7,78 DKK |
| 960 Stück. | 9 | 0,32 DKK | 9,72 DKK |
Lichterketten, Lichterbänder und Laternen lassen sich überall im Haus einsetzen, sowohl als Dekoration als auch um bei Einbruch der Dunkelheit eine stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen. Wenn Sie die Weihnachtsstimmung verstärken möchten, können Sie auf herkömmliche Lampen verzichten und stattdessen die Lichterketten einschalten.

2. Benutzen Sie die Mikrowelle oder die Heißluftfritteuse öfter.
Es ist kein Geheimnis, dass der Backofen zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt zählt. Daher kann es von Vorteil sein, das Abendessen in der Mikrowelle oder einer Heißluftfritteuse zuzubereiten, da diese deutlich weniger Strom verbrauchen.
Viele von uns nutzen die Mikrowelle nur zum Auftauen von Essensresten oder für Popcorn, aber sie kann viel mehr, als man denkt. Knuspriger Speck oder Omeletts lassen sich in der Mikrowelle ganz einfach zubereiten, und sie eignet sich auch perfekt zum Garen von Fisch, Hähnchen und Gemüse. Das Tolle an der Mikrowelle ist, dass fast die gesamte Energie, die sie in Form von Mikrowellen erzeugt, auf die Speisen übertragen wird.
Hier finden Sie alle unsere Mikrowellen.
Eine Heißluftfritteuse gart Speisen mithilfe eines Luftzirkulationssystems, wodurch der Garvorgang schnell und energiesparend ist. Beispielsweise benötigt ein 800 Gramm schweres Hähnchen in einem herkömmlichen Backofen mit Umluftfunktion normalerweise 60 bis 80 Minuten. In einer Heißluftfritteuse hingegen ist das Hähnchen in nur 30 bis 40 Minuten fertig. Da eine Heißluftfritteuse kleiner ist und Speisen deutlich schneller gart, verbraucht sie wesentlich weniger Energie als ein Backofen mit Umluftfunktion.
Hier finden Sie eine Heißluftfritteuse.
3. Behalten Sie die Temperatur in Ihrem Kühlschrank im Auge.
Für jedes Grad, um das Sie die Temperatur senken, steigt der Stromverbrauch um fünf Prozent. Die optimale Temperatur im Kühlschrank liegt bei 5 Grad, daher gibt es keinen Grund, die Temperatur weiter zu senken und dadurch mehr Strom zu verbrauchen. Kaufen Sie sich ein Kühlschrankthermometer, um die Temperatur regelmäßig zu kontrollieren und unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.
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4. Nutzen Sie das Kochfeld optimal.
Beim Kartoffelkochen reichen 1–2 dl Wasser aus, anstatt den Topf komplett zu füllen. Dadurch lässt sich der Stromverbrauch um 30 Prozent reduzieren. So sparen Sie Geld bei Ihren Strom- und Wasserkosten.
Denken Sie auch daran, die Töpfe mit Deckel zu verschließen! Wenn Sie den Deckel vergessen, benötigen Sie dreimal so viel Strom.
Es gibt auch einen großen Unterschied je nach Kochfeldtyp und Alter. Glaskeramik-Kochfelder verbrauchen fast genauso viel Energie wie herkömmliche Keramik-Kochfelder. Induktionskochfelder können bis zu 15 Prozent Energie sparen, sind aber oft teurer in der Anschaffung und erfordern Töpfe und Pfannen mit magnetischem Boden. Allerdings sind fast alle Töpfe und Pfannen auf hw-homeware.dk induktionsgeeignet.
Es kann auch von Vorteil sein, Ihre alten Töpfe und Pfannen zu überprüfen. Der Topfboden sollte flach sein. Die Wärmeübertragung ist optimal, wenn Topf oder Pfanne vollständig auf der Kochplatte aufliegen. Ein unebener oder verbeulter Boden kann den Energieverbrauch erhöhen. Außerdem sollte der Topfdurchmesser dem Durchmesser der Kochplatte entsprechen oder größer sein – andernfalls wird unnötig Energie verschwendet.