Neuer Bruder in Kay Bojesens Affenrudel!

Neuer Bruder in Kay Bojesens Affenrudel!

Darf ich vorstellen: das neueste Mitglied in Kay Bojesens Affenbande – der mittlere Affe. Bisher bestand die Affenbande aus dem kleinen, bekannten und beliebten 20 cm großen Affen und seinem großen Bruder, der stolze 60 cm misst. Nun haben die beiden einen weiteren Bruder bekommen: den 28 cm großen mittleren Affen. Wie seine Brüder wird auch er in einer dänischen Drechselwerkstatt von Hand gefertigt und ist eine wahre dänische Designikone mit ganz besonderem Charme. Der mittlere Affe liebt es, sich wie seine Brüder in den Armen der anderen zu kuscheln. Und wenn man mehrere Affen hat, können sie sich gegenseitig in Armen oder Beinen festhalten und so für fröhliche Momente sorgen. Der lächelnde Affe erblickte 1951 das Licht der Welt und ist wohl das bekannteste Spielzeug von Kay Bojesen. Er wurde aus Teak- und Limbaholz gefertigt und verkörperte Kay Bojesens Überzeugung, dass die Linien eines Produkts „lächeln“ sollten. Der Affe entstand, als Kay Bojesen gebeten wurde, eine Garderobe für eine Kindermöbelausstellung zu entwerfen. Seine Idee war, dass die langen Arme die Garderobe auf Kinderhöhe herunterziehen und die kurzen Beine Hut und Schal halten sollten. Seitdem ist der Affe zu einem beliebten Dekorationsobjekt geworden und findet sich in unzähligen Haushalten – sitzend oder hängend – wo er zum Spielen anregt und das Kind in uns allen weckt. hw-homeware kay bojesen aber Kay Bojesen Kay Bojesen (1886–1958) besaß eine ganz besondere Gabe: Holz Leben, Seele und einen besonderen Glanz zu verleihen. Ursprünglich als Silberschmied ausgebildet, erlangte er vor allem durch sein Besteck und seine Holzfiguren große Beliebtheit. Bekannt wurde er vor allem durch seine verspielten Affen, Rettungsschwimmer und seine große Vogelschar, doch sein Werk umfasste auch Besteck, Schmuck, Teekannen und vieles mehr. Mit über 2000 handgefertigten Stücken zählt er zu den produktivsten dänischen Kunsthandwerkern des 20. Jahrhunderts. 1910 begann er eine Lehre als Silberschmied bei Georg Jensen und besuchte anschließend die Fachschule für Edelmetalle in Schwäbisch Gmund. Nach einigen Jahren ging er nach Paris, um dort einige Jahre als Silberschmied zu arbeiten, bevor er nach Kopenhagen zurückkehrte und bei dem Goldschmied Oscar Dahl in die Lehre ging. 1919 heiratete er und sein Sohn Otto wurde geboren. Dieser inspirierte Kay Bojesen zu einer völlig neuen Produktlinie: Spielzeug! Sein Interesse an Spielzeug wurzelte in seiner Kindheit, als sein Vater ihm Holzfiguren schnitzte und ihn zu Erfindungsreichtum, Fantasie und Fröhlichkeit anregte. 1922 gab Kay Bojesen sein Debüt als Spielzeugdesigner bei einem Spielzeugwettbewerb in Kopenhagen. Er reichte vier Spielzeuge ein: ein Holzschiff, eine Spielzeugtrommel aus bemalter Buche, einen Reitdrachen und eine Wippe und gewann einen Preis. Dieses Debüt war der Startschuss für Kay Bojesens Produktion, und er begann, seine Leidenschaft für die Herstellung von Holzspielzeug weiter zu vertiefen. Er schuf eine Reihe runder, weicher und verspielter Holztiere, die ihn seither weltberühmt gemacht haben für seine Fähigkeit, Holz Leben, Seele und einen besonderen Charme zu verleihen. Kay Bojesen wollte keine Kopien realer Tiere, sondern solide, individuelle Designs schaffen, die auf der Welt des Kindes basierten, wo „die Linien lächeln“ und zum Spielen anregen sollten.